Über uns - Pfarrer

Der Pfarrer

Andreas Riehm-Strammer
Dienst in Philippsburg seit April 2014
Einführung in die Pfarrstelle am 12. Oktober 2014

Ein Selbstporträt

Nach der Kindheit zuerst in Bötzingen am Kaiserstuhl und kurz in Mannheim war die Jugendzeit in Allensbach am Bodensee mit dem Gymnasium in Konstanz. Aus einem Pfarrhaus stammend, lebten wir 10 Jahre dort am Ufer gegenüber der Reichenau. Dann aber, zum letzten Schuljahr, der Wechsel nach Heidelberg, dort Abitur und Studienbeginn. Fortsetzung schon ab dem 2. Semester in Berlin für 2 ½ Jahre - das waren noch die Zeiten mit der Mauer mitten durch die Stadt. Und danach für 1 ½ Jahre nach Bern, bevor der Abschluß des Theologiestudiums anschließend in Heidelberg kam.

Bewegte Zeiten standen dann bevor. Die Einsichten in die Welt des Arbeitslebens bewegten mich für 2 Jahre in einen Mannheimer Metallbetrieb; Ziehpressen und Stanzmaschinen waren die tägliche Schichtarbeit. Jedoch trieb ich dann die Ausbildung zum Pfarrer weiter, diesmal im benachbarten Hessen in Friedberg und Lampertheim für 2 ½ Jahre. Da hinein gehörte auch etwa ein Jahr Friedensarbeit, vor allem an einem Buch über gewaltfreies Verhalten im Alltag. Und als die Laufbahn nochmal unterbrochen wurde, wurden es zwei spannende Jahre in der landeskirchlichen Asylarbeit, Flüchtlingshilfe und Aussiedlerarbeit.

Angekommen im Markgräflerland waren zwei Jahre Pfarrvikariat in Weil am Rhein und die erste Pfarrstelle in Lörrach-Brombach. Nach 10 Jahren dort in der "Toskana Deutschlands" wieder in den Norden in die Fabrikstadt Mannheim, nach Sandhofen. Eine schöne und sehr ereignisreiche Zeit mit großen kirchlichen Umbrüchen. In 2012 habe ich sie mit einem halben Jahr Sabbat beendet. Und dann hat es einiger Vertretungsstellen vor allem im Kraichgau bedurft, bis wir hier Philippsburg für mich fanden, gerne und freudig nun angetreten.

Begleitet alles immer mit der Familie. Aufgewachsen bin ich selbst mit vier Geschwistern, vom Vater vor allem das Interesse an Liturgie und Gottesdienst geerbt. Aber mehr noch, bei uns allen die Musik, verschiedene Instrumente spielen und immer gesungen in größeren und kleineren Chören. So lernte ich auch meine Frau Doris kennen - Hochzeit vor über 20 Jahren; und drei Kinder bereichern den Haushalt: Jakob, Antonia und Ricarda. Alle drei besuchen weiter ihre Schule in Mannheim-Herzogenried, was sich von den Freunden und vom System her günstiger ergab. Meine Frau ist gerne wieder als Maschinenbautechnikerin hier in der Region in Arbeit. Zugleich ist sie weiter der Musik treu, indem sie seit 2015 als Organistin in der Gemeinde tätig ist.